Misteltherapie

Die Mistel wurde bereits im Mittelalter gegen Bluthochdruck und Leberleiden eingesetzt. In der Krebstherapie wurde das Pflanzenextrakt in den 1920er Jahren vom Anthroposophen Rudolf Steiner erstmals angewandt.

Die Misteltherapie zählt heute zu den biologischen Standardbehandlungen bei Krebs und ist mit über hundert klinischen Studien eines der am besten untersuchten Verfahren der Komplementärmedizin. Mehr als 60% aller Krebspatienten vertrauen mittlerweile auf die Kraft der Mistel und können so ihre Lebensqualität deutlich verbessern.

 

Sie steigert die Lebensqualität in mehrfacher Hinsicht:

Das Allgemeinbefinden sowie der Schlaf verbessern sich, der Appetit nimmt zu und die Leistungsfähigkeit steigt. Eine Misteltherapie kann tumorbedingte Schmerzen lindern, das Immunsystem stärken und die Nebenwirkungen von einer Strahlentherapie verringern.

Um diese positiven Effekte zu erzielen, sollte möglichst früh mit der Misteltherapie begonnen und auch nach der eigentlichen Krebstherapie über einen längeren Zeitraum hinweg fortgesetzt werden.

Die Mistelextrakte werden 2-3 mal die Woche s.c. (unter der Haut) verabreicht.